Die Fährtenausbildung ist ein Bestanteil der Vielseitigkeit, kann aber auch als separates Ausbildungsziel verfolgt werden.
Bei der Fährtenarbeit wird der Hund zu Höchstleistung getrimmt und fordert seine ganze Konzentration.
Für uns kaum mit Geruchssinn ausgestatteten Menschen grenzt es jedes Mal wieder an ein Wunder, wenn ein Hund einer Fährte
folgt, die aus einer Vielzahl für uns nicht wahrnehmbarer Düfte besteht.
Während wir Menschen die Welt primär mit den Augen erfassen, sorgen bis zu 300 000 000 Riechzellen dafür, dass der
Hund seine Umwelt mit der Nase "sieht".
Wir dagegen müssen uns mit etwa 500 000 Riechzellen begnügen, die zudem nicht annähernd so perfekt arbeiten wie
die des Hundes. Er nimmt gleichzeitig unterschiedliche Duftmoleküle in praktisch unbegrenzter Anzahl wahr, selbst dann,
wenn nur winzigste Spuren dieser Duftmoleküle vorhanden sind.
Diese Fülle von Eindrücken melden die Geruchszellen an das Gehirn des Hundes und auch hier geschieht Erstaunliches
Wie ein Hochleistungscomputer verarbeitet das Hundegehirn riesige "Datenmengen", mit denen die Riechzellen es gefüttert haben.
Es speichert diese "Daten", legt sie ab, sortiert und ordnet sie und findet sie bei Bedarf wieder
Übungszeiten:
Nur nach vorheriger Absprache
Ab welchem Alter:
Ideal wäre ein Hund ab ca.11 Monate
Was brauche ich für die Ausbildung:
Halsband oder Geschirr
Lange Leine (10m)
Fährtenwurst (klein geschnittene Wurststücke) zum Fährte legen
Fährtentafel
